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DETECT-Zentren in Deutschland:





















Weitere Informationen zur Studienzentren in Ihrer Nähe erhalten Sie auch auf Nachfrage bei der Studienzentrale der Universitätsfrauenklinik Ulm oder

der Alcedis GmbH.


Studienzentrale.UFK@uniklinik-ulm

oder

Alcedis GmbH

Winchesterstr. 3

35394 Gießen

Tel.: +49 (0) 641-94436-0

Fax: +49 641-94436-70

Web: www.alcedis.de


Inhalt der DETECT-Studien:


Screening auf zirkulierende Tumorzellen

Für die DETECT III und DETECT IV Studie werden Patientinnen mit HER2-negativem metastasiertem Brustkrebs in einem gemeinsamen Screening auf das Vorhandensein von zirkulierenden Tumorzellen getestet. Zudem wird der HER2-Status auf den zirkulierenden Tumorzellen bestimmt. Abhängig davon werden die Patientinnen dann mit HER2-positive CTCs in DETECT III oder mit HER2-negative CTCs in DETECT IV eingeschlossen.


Studienbehandlung

In DETECT III werden Patientinnen mit HER2-negativem Primärtumor und HER2-positiven zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) mit einer Standardtherapie (Chemotherapie mit Paclitaxel, Docetaxel, Capecitabine, Vinorelbin i.v./oral oder Myocet oder endokrine Therapie mit Letrozol, Anastrozol oder Exemestan) +/- Lapatinib behandelt. Mit der zusätzlichen Gabe einer HER2-zielgerichteten Therapie mit Lapatinib soll die Effektivität einer auf CTCs ausgerichteten Behandlung untersucht werden. Eventuell kann durch die gezielte Therapie, die auf das individuelle Profil der CTCs ausgerichtet ist, eine Überlebensverbesserung im Vergleich zur Standardtherapie erzielt werden.

Patientinnen mit HER2-negativem metastasierten Brustkrebs und ausschließlich HER2-negativen zirkulierenden Tumorzellen können in DETECT IV behandelt werden. Postmenopausale Patientinnen mit hormonrezeptor-positivem Primärtumor erhalten in DETECT IVa den mTOR-Inhibitor Everolimus plus endokrine Standardtherapie (Anastrozol, Letrozol, Tamoxifen oder Exemestan nach Entscheidung Ihres behandelten Arztes). Patientinnen mit hormonrezeptor-negativem Primärtumor (triple-negativ) oder hormonrezeptor-positivem Primärtumor aber Notwendigkeit der Chemotherapie werden im zweiten Therapiearm DETECT IVb mit dem Chemotherapeutikum „Eribulin“ behandelt .


Ab 1. September 2015 können auch Patientinnen mit HER2-positivem, Hormonrezeptor-positivem metastasiertem Brustkrebs im Rahmen der DETECT V/CHEVENDO-Studie am DETECT-Studienkonzept teilnehmen. Hier wird die Kombination aus einer zweifachen HER2-gerichteten Therapie plus Chemotherapie mit der zweifachen HER2-Blockade plus endokriner Therapie verglichen. Jede Patientin erhält Pertuzumab und Trastuzumab, die weitere Behandlung (Chemotherapie oder Antihormontherapie) wird nach dem Zufall verteilt. Ihr behandelnder Arzt kann dann zwischen verschiedenen Chemotherapien (Docetaxel, Paclitaxel, Capecitabine oder Vinorelbine) oder endokrinen Therapien (Tamoxifen, Anastrozol, Letrozol, Fulvestrant oder Exemestan) wählen. Unter besonderer Berücksichtigung der Lebensqualität wird die Wirksamkeit der beiden Behandlungsarme analysiert. Auch ohne Nachweis von CTCs können Sie an der DETECT V-Studie teilnehmen. CTCs werden hier im Rahmen der begleitenden Forschungsprojekte untersucht.

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